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Rahmen, die dem Werk Raum geben

Entdecken Sie einen strukturierten Prozess zur Auswahl der perfekten Rahmengestaltung. Von der Profilauswahl über die Glasoptik bis zur ausgewogenen Wandpräsentation – wir führen Sie durch jede Station mit Fachkompetenz und Sorgfalt.

Moderne Rahmengestaltungs-Werkstatt mit professionellem Equipment und Materialsammlungen

Frame Fit

Profil, Breite, Abstand und Proportion. Ein ausgewähltes Rahmenformat muss sich dem Werk unterordnen und dessen Maßstab unterstützen.

Rahmen mit perfekter Passform und Abstandsgestaltung zu Kunstwerk

Glass View

Transparenz, Reflexion, Schutz. Die richtige Glaswahl beeinflusst nicht nur die Lesbarkeit des Inhalts, sondern auch dessen Langzeitschutz.

Verschiedene Glasarten und Oberflächenoptionen für Rahmengestaltung

Wall Balance

Maßstab, Höhe, Gruppierung. Die Position an der Wand muss das Werk in den Raum integrieren und mit anderen Elementen in Dialog treten.

Symmetrische Anordnung mehrerer Rahmen an Galeriewand

Ein ruhiger Ablauf in drei Stationen

01

Werkaufnahme und Messung

Wir erfassen die Abmessungen, das Material und den Zustand des Werkes. Dabei beachten wir Toleranzen und spätere Zugriffsmöglichkeiten für Wartung und Reinigung.

02

Materialauswahl und Entwurf

Gemeinsam wählen wir Profil, Finish, Glassorte und Passepartout-Schnitt. Jede Entscheidung berücksichtigt das ästhetische Ziel und den konservatorischen Standard.

03

Fertigung und Montage

Die Anfertigung erfolgt nach Entwurf. Nach Qualitätskontrolle und ggfs. Transportvorbereitung wird das fertige Werk übergeben oder aufgehängt.

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Detail verschiedener Rahmenprofil- und Messing-Eckproben auf Messfläche

Frame Fit — Profil und Proportion

Die Rahmenbahn bestimmt das optische Verhältnis zwischen Werk und Außenkante. Eine breite Bahn unterstützt große Abstände, während ein feiner Rahmen sich subtil zurückzieht.

Unsere Profilauswahl reicht von klassischen Vollholzrahmen mit Oberflächen-Finish bis zu modernen Aluminiumsystemen. Der Oberflächenfinish – ob geölt, lackiert oder foliert – beeinflusst Helligkeit und Charaktere des Gesamteindruck.

Der Abstand zwischen Werk und Glasoberfläche wird durch die Passepartout-Tiefe bestimmt und trägt zum visuellen Rhythmus bei. Auch die Breite des Passepartout-Randabstand folgt etablierten Proportionsregeln, um Balance zu erreichen.

Auswahl von Museumsglasarten und Oberflächeneigenschaften in Probe

Glass View — Optik und Schutz

Die Glaswahl beeinflusst sowohl die Lesbarkeit als auch die Langzeitstabilität. Museumsglas mit UV-Schutz und geringerer Reflexion schützt empfindliche Werke vor Verblassen und Oxidation.

Normales Kristallglas bietet gute Transparenz, reflektiert aber bis zu 8% des Lichts und bietet keinen UV-Schutz. Antireflex-Glas reduziert Spiegelungen deutlich und enhält die Farbtreue.

Bei Spiegeln oder reflektierenden Oberflächen wählen wir entsprechende Varianten oder arbeiten mit Oberflächenbehandlungen, um Blendeffekte zu minimieren. Die Pflege ist minimal – regelmäßiges Abstauben und gelegentliches weiches Trockenreiben genügt.

Mehrere Rahmen symmetrisch an Galeriewand arrangiert und aufgehängt

Wall Balance — Arrangement und Raum

Ein einzelnes Werk erfordert eine bewusste Positionierung in Augenhöhe, üblicherweise 150–160 cm vom Boden bis zur Mittellinie des Rahmens. Mehrere Werke profitieren von durchdachter Gruppierung.

Der Abstand zwischen Rahmen und Objekten an der Wand (Fenster, Möbel) schafft optische Ruhe. Regelmäßige Abstände zwischen den Objekten erzeugen ein formal durchdachtes Arrangement.

Die Gesamthöhe und Breite der Anordnung sollte mit der Raumgröße korrespondieren. Ein großer, leerer Raum trägt mehrere gerahmte Werke, während enge Räume von einer fokussierten Auswahl profitieren.

Eleganter Spiegel in Holzrahmen, an Galeriewand aufgehängt mit perfekter Beleuchtung

Spiegelrahmen — Reflexion und Maßstab

Spiegel sind optische Werkzeuge, die Raum transformieren. Ein hochwertig gerahmter Spiegel wird zum Designobjekt und trägt zur visuellen Tiefe eines Zimmers bei.

Die Rahmenbreite und das Material beeinflussen die Wirkung direkt. Ein dünner Rahmen verstärkt die Illusionswirkung, während ein breiter Rahmen den Spiegel als eigenständiges Objekt definiert.

Die Spiegelrückseite wird mit speziellen Stoffen bezogen, um Staub und Feuchtigkeit zu schützen. Die Aufhängung erfolgt mit gesicherten Spiegelhaken, um Sicherheit zu gewährleisten. Regelmäßige Reinigung mit weichem Tuch und Glasreiniger erhält die Klarheit.